Wann ein eigener Breakpoint sinnvoll ist
Bootstrap bringt fünf Umbruchpunkte mit: sm, md, lg, xl und xxl, beginnend bei 576 Pixeln. Die Frage ist selten, ob sie ausreichen, sondern ob man alle fünf braucht.
In der Praxis kommen die meisten Layouts mit zwei Umbrüchen aus: einer für den Wechsel von einer auf zwei Spalten, einer für den Wechsel auf die volle Aufteilung. Jeder zusätzliche Punkt bedeutet einen weiteren Zustand, der getestet werden muss.
Ein eigener Breakpoint lohnt, wenn ein bestimmtes Element bei einer Breite kippt, die zwischen zwei Standardstufen liegt – etwa eine Navigation mit vielen Punkten, die schon bei 900 Pixeln umbricht, obwohl lg erst bei 992 greift. Dann ist es ehrlicher, den Breakpoint zu verschieben, als das Element zu kürzen.
Was man nicht tun sollte: Breakpoints an Geräten ausrichten. Die Bildschirmbreiten ändern sich schneller, als ein Projekt gepflegt wird – der Umbruch gehört dorthin, wo der Inhalt es verlangt.